| Teil 8 der permanenten Wanderfahrt unserer Mygg im Jahre 2007 | |||||
| Chronist: Jörg Goldbeck 29. Sept. 2007 | |||||
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Die Mygg zwischen Müritz und Priepertsee Navigare necesse est, sagten die alten Römer und befuhren mit ihren Schiffen das Mittelmeer, weil sie meinten, so die Republik besser verteidigen zu können. Bb.Krüger sagt das zwar nicht, aber es offensichtlich, dass die ARGer beiderlei Geschlechts das Wasser befahren müssen, weil sie ihren Bizeps, den Rücken oder etwas anderes stärken wollen. Navigare necesse est, sagte auch immer mein Vater zu mir und übersetzte das gleich mit ( nicht ganz korrekt ): schiffen tut not und verschwand bei passender Gelegenheit dann getreu diesem Motto hinter einem Baum. Nun ja wo eine Wille ist, ist meist auch ein Gebüsch. Und so begann die x-te Etappe unserer Etappenwanderfahrt von der Elbe über die Müritz und die Havel in unser kleines Bootshaus wie üblich: Nach einer etwa anderthalbstündigen Fahrt zu unserer Einsatzstelle in Boek an der Müritz verschwanden die beteiligten Mannen ( Bb.Krüger, Bb.Wittjen, Bb.Schramm, Bb.Sciborski, Bb.Goldbeck ) erstmal im Busch, um zunächst die verballhornte Version des Römermottos und dann gleich anschliessend die korrekte Version in die Tat umzusetzen: Bei leichtem Nieselregen und wundervoll glattem Wasser brachten wir die Mygg in dasselbe. Wir brauchten das Schiff nur wenig zu tragen, denn Bb.Krüger hatte ein kleines Wägelchen mitgebracht, auf dem man die Mygg festschnallen und ziehen konnte. So waren die Bb.Bb. dann trotz unvermeidbarer nasser Füße schnell im Boot und konnten loslegen wie die Kraniche im Formationsflug:
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Der Landdienst ( Bb.Wittjen und ich )
erstanden in einer Landbäckerei ein ordentliches Paket Kuchen, denn wir
hatten dank der Initiative von Bb. Schramm die Möglichkeit bekommen bei
der Schwester von Bb.Möbius die Mygg zu lagern und die Fahrt bei einem
prima Kaffee und leichtem Geschwätz zu beenden.
Hildegard besitzt am Priepertsee eine hübsche Wohnung auf einem prächtigen Seegrundstück. Etwas Besseres kann man für die Mygg nicht finden. Und so fuhren wir dann leicht vor uns hindösend und dem Fahrer voll vertrauend nach Berlin, wo wir gegen 20.00 Uhr eintrafen. Wir waren uns einig: trotz mancher Anstrengung, die das Rudern nun einmal mit sich bringt, wieder ein gelungener Tag auf dem Wasser im Kreise von geschätzten Bundesbrüdern.
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